Betreuungskonzept

Der Sozialdienst betreut in enger Zusammenarbeit mit dem Pflegeteam die Einzel- und Gruppenangebote – sowohl für Gegenwartsorientierte als auch für Demenzkranke Bewohnerinnen und Bewohner. Die Aufgabe des Sozialen Dienstes besteht darin,

  • latente Funktionen, die potenziellen Nutzen für die Bewohner haben, zu reaktivieren,
  • noch verbleibende Funktionen zu stabilisieren – und
  • Ersatzstrategien für verlorene Funktionen zu entwickeln.

Konzeptionelle Ausrichtung ist die Sozialraumorientierung, bei der es darum geht, Lebenswelten so zu gestalten und Verhältnisse zu schaffen, die es Menschen ermöglicht, besser in schwierigen Lebenslagen zurechtzukommen.

Betreuung
Übersicht_sozialesBe
Übersicht: Soziales Betreuungskonzept im Seniorenwohnsitz ( nach Lennefer)

Geselligkeit und Kommunikation werden unterstützt

Im Vordergrund stehen tages- und wochenstrukturierende Angebote, die die Geselligkeit und die Kommunikation unterstützen. Die Teilnahme an den Angeboten wird gefördert und unterstützt und ist selbstverständlich freiwillig. Im Bereich Hobby, Freizeit und Aktivierung orientieren sich die Angebote an den individuellen Bedürfnissen der einzelnen Bewohner. In Zusammenarbeit mit den Bezugspflegekräften berät und unterstützt der soziale Dienst die Bewohnerinnen und Bewohner bei der Verwirklichung individueller Wünsche bezüglich der Ausübung spezieller Hobbys.

Der Sozialdienst gestaltet in engem Zusammenwirken mit dem Bewohnerbeirat und den Bezugspersonen das Kulturprogramm sowie die Wochen- und Monatsstrukturierung. Die Bewohnerinnen haben über den Bewohnerbeirat Mitbestimmungsrecht bei der Gestaltung des Kultur- und Freizeitprogramms.

Die Betonung aller sozialen Angebote liegt auf den unterhaltsamen und angenehmen Aspekten des Gemeinschaftslebens, d.h. es geht zunächst um das Wohlbefinden und die Lebensfreude unserer Bewohner. "Therapeutische Nebenwirkungen" sind wünschenswert und werden erzielt

 

Gruppenangebote

Neben den Gruppenangeboten liegt ein besonderer Schwerpunkt auf der Einzelfallarbeit, die sich vor allem an Bewohner richtet, die den Gruppenangeboten aus den verschiedensten Gründen eher ablehnend gegenüberstehen oder in einer Gruppe überfordert sind – (vergleichen Sie hierzu auch die Fachartikel von Joachim Lennefer im Blog). Einige Bewohner und Bewohnerinnen tendieren dann eher zu Isolation, Rückzug und depressiven Gefühlszuständen. Im Vordergrund steht auch hier die Beziehungspflege sowie die einzelfallbezogene Krisenintervention.

(ausführliche Info´s über Methoden/Verfahren etc. in der Gerontopsychiatrischen Pflege  stehen im Downloadbereich für Sie zur Verfügung)

DSC_0157
Besuch_Bürgermeisterin

Weihnachtsbesuch der Bürgermeisterin und des Ortsvorstehers Norbert Rader. In diesem Rahmen nimmt Frau Wilke gerne deren Glückwünsche zu ihrem 93. Geburtstag entgegen.